Das erste (alte) Lokal der pro-vo
Märzstrasse
        Die große
Renovierung 1

Huglgasse 24
        Die große Renovierung 2
Huglgasse 24

 

 
       
 
 

 

:: Harry Hammerer im Gespräch ::

Wie ist die pro-vo entstanden?
Ich wollte eine Plattform schaffen, um guten Musikunterricht anzubieten und Künstlern die Möglichkeit zu geben ihre Werke auszustellen. Es gibt in Wien viel zu wenige Musikschulen und auch das Angebot für Künstler reicht bei Weitem nicht aus. Außerdem finde ich die Verbindung von Musik und Malerei äußerst reizvoll.

Was bedeutet eigentlich "pro-vo"?
pro-vo ist die Kurzform vom lateinischen Wort "Provokation" und bedeutet "Herausforderung". Durch die Betonung durch den Bindestrich wird die positive Bedeutung des Wortes noch mehr hervorgehoben.

Wie würdest du den Musikunterricht in der pro-vo beschreiben?
Der Musikunterricht in der pro-vo ist individuell auf den Schüler abgestimmt. Wir fördern in der Atmosphäre eines achtsamen Umgangs nicht nur die Kreativität, sondern schaffen auch Freude an der Musik.

Gibt es in der pro-vo eine Aufnahmeprüfung?
An öffentlichen Musikschulen sind lange Wartelisten keine Seltenheit. Strenge Aufnahmekriterien verwehren vielen Interessierten überhaupt den Zugang zur Musik, es werden nur noch die Jüngsten und vermeintlich Besten aufgenommen.
In der pro-vo gibt es keine Aufnahmeprüfung, da es meiner Meinung nach kein objektives Testsystem über musikalisches Talent gibt. So bekommt jeder Interessent die Chance auf kompetente Ausbildung.

Welche Zielgruppe soll der Unterricht in der pro-vo ansprechen?
Musik für alle! Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Pensionisten, alle, die Lernen wollen, sind willkommen.

Danke für das Gespräch.

Das Gespräch führte Martha Hammerer (2006), adaptiert im April 2011



 

 

 

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