:: Harry Hammerer
im Gespräch ::
Wie ist die
pro-vo entstanden?
Ich wollte eine Plattform schaffen, um guten Musikunterricht anzubieten
und Künstlern die Möglichkeit zu geben ihre Werke auszustellen.
Es gibt in Wien viel zu wenige Musikschulen und auch das Angebot für
Künstler reicht bei Weitem nicht aus. Außerdem finde ich die
Verbindung von Musik und Malerei äußerst reizvoll.
Was bedeutet
eigentlich "pro-vo"?
pro-vo ist die Kurzform vom lateinischen Wort "Provokation"
und bedeutet "Herausforderung". Durch die Betonung durch den
Bindestrich wird die positive Bedeutung des Wortes noch mehr hervorgehoben.
Wie würdest
du den Musikunterricht in der pro-vo beschreiben?
Der Musikunterricht in der pro-vo ist individuell auf den Schüler
abgestimmt. Wir fördern in der Atmosphäre eines achtsamen Umgangs
nicht nur die Kreativität, sondern schaffen auch Freude an der Musik.
Gibt es in
der pro-vo eine Aufnahmeprüfung?
An öffentlichen Musikschulen sind lange Wartelisten keine Seltenheit.
Strenge Aufnahmekriterien verwehren vielen Interessierten überhaupt
den Zugang zur Musik, es werden nur noch die Jüngsten und vermeintlich
Besten aufgenommen.
In der pro-vo gibt es keine Aufnahmeprüfung, da es meiner Meinung
nach kein objektives Testsystem über musikalisches Talent gibt. So
bekommt jeder Interessent die Chance auf kompetente Ausbildung.
Welche Zielgruppe
soll der Unterricht in der pro-vo ansprechen?
Musik für alle! Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Pensionisten,
alle, die Lernen wollen, sind willkommen.
Danke für das
Gespräch.
Das Gespräch
führte Martha Hammerer (2006), adaptiert im April 2011
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